Die Angst windet sich wie eine Schlange in mir
die Gedanken rasen wie ein schwarzes Ross
Ein Heer marschiert langsam auf mich zu
Bin mit meinem letzten Gedanken bei dir
Du schläfst im Himmel in deinem Schloss
Der Krieg wartet, lässt mir keine Ruh'.
In meinem Ohr klingen tausend Schreie
Der Gestank von Blut in der Luft
Metzeln uns langsam durch die erste Reihe
Der Wind trägt einen Hauch von deinem Duft
Rüstungen krachen, Knochen zerbrechen
Blut tränkt den Rasen unter den Füßen
Tausende sterben, Tausende muss ich rächen.
Jeder Einzelne wird dafür büßen.
Langsam erhebt sich eine Wand aus Leichen
Stunden vergehen und der Hügel aus Toten wächst
Wir haben geschworen keinen Schritt zu weichen
nicht bevor du mit deinen Tränen die Lebenden befleckst.
Der Himmel verdeckt sich langsam und der Tag wird grau
Ein Regentropfen fällt langsam von den Wolken hinab
Der Wind fegt scharf, das Wetter wird rau
Die Stille beginnt, die Massen schaufeln ein Grab.
Die Schlacht gerät in Vergessenheit
Meine Gedanken ordnen sich wie nach einem Krieg
Frieden macht sich in mir breit
Und mein Geist im Paradiese fliegt.
Bin befreit von dieser einsamen Last,
die schon viel zu lang mein Herz erfasst.
Ich weis nicht wieso ich es jetzt kann.
Weil ich dieses mal das Ende selbst begann?
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